Ich gestehe: „Mir geht’s eigentlich nur noch ums Geld!“ oder 4 gute Gründe, warum du es mir gleich tun solltest für deine erfolgreiche Selbstständigkeit

Ich gestehe: „Mir geht’s eigentlich nur noch ums Geld!“ oder 4 gute Gründe, warum du es mir gleich tun solltest für deine erfolgreiche Selbstständigkeit
In diesem Blogartikel möchte ich ganz offen über das große Tabu-Thema „Geld“ sprechen und aus einem aktuellen Anlass ein Geständnis machen: „Ja, richtig mir geht’s eigentlich nur noch ums Geld.“ Warum? Das erzähle ich dir in diesem Artikel.

Ich nehme heute 2 Begegnungen aus meinem Umkreis zum Anlass, die mir mir oder weniger indirekt vorgeworfen haben, dass es mir ja nur noch ums Geld ginge. Ich habe darüber nachgedacht und ich muss echt gestehen, JA, sie haben recht.

Wir Selbstständige müssen jeden Monat wieder dafür sorgen, dass wir von unserem Business auch Leben können.

Punkt, aus die Maus. Die Realität ist manchmal vielleicht hart und doch auch total simpel.

Denn was ist der Zweck eines Unternehmens. Wenn wir es mal ganz simpel betrachten. Du hast eine Ware oder Dienstleistung und die muss an den Mann oder die Frau gebracht werden, nennt man dann Marketing. 🙂 Alles andere, was drumherum passiert, Buchhaltung, Verwaltung, IT usw. sind meiner Meinung nach Randthemen, denn du kannst die tollste IT oder bestorganisierteste Buchhaltung haben, doch wenn du keine Kunden findest und keinen Umsatz reinbringst, dann hat man einfach kein Business.

Punkt, aus die Maus. 🙂

Und doch scheint das immer wieder Menschen ein Dorn im Auge zu sein. Ich muss da mal in den Raum werfen, dass ich dieses Phänomen öfter bei Frauen beobachte. Männer ticken da irgendwie anders, da ist es völlig normal, dass man als Unternehmer natürlich Gewinne machen muss. Doch (einige) Frauen bringen da anscheinend öfter mal was durcheinander.

Deshalb heute an dieser Stelle meine 4 besten Gründe, warum es mir „nur noch ums Geld geht“ und warum es dir das auch gehen sollte. Ganz besonders, wenn du noch in den ersten Jahren deiner Selbständigkeit und im Aufbau bist, aber auch danach hört es nie auf.

 

# 1: Du hast eine tolle Mission, willst die Welt verbessern.

Hey, das habe ich auch! Große Pläne, Visionen, tolle Ideen! Und ja, ich will auch Gutes tun, anderen Menschen helfen, die Welt ein Stückchen besser machen. Ich kann das supergut verstehen und den meisten meiner Kunden, die Dienstleister oder Berater sind, geht es so. Das ist unser Antrieb, richtig? Deshalb haben wir uns mal selbstständig gemacht! Ich denke da an den Heilpraktiker, der die Leiden seiner Kunden lindern will – oder an den Berater, der sein Wissen in Unternehmen teilt und damit Probleme löst – oder an den Grafiker, der einen tollen Außenauftritt für seine Kunden gestaltet… oder oder oder. Jeder auf seine eigene Art und Wissen. Was ist deine?

Ich finde es auch wirklich gut, wenn man genau diesen Antrieb nimmt zu sagen: „Ich mit dem, was ich tue.. möchte die Welt verbessern!“ Klasse. Ein viel besserer Ansatz wie ich finde, als zu sagen: „Es ist mir letztendlich egal, was ich vermarkte, Hauptsache es bringt möglichst viel Geld in die Kasse!“

Ein Widerspruch zu meinem Titel diese Beitrags? Nein ganz und gar nicht.

Ich möchte dich einfach nur an eine kleine Sache erinnern: Wenn du wirklich gutes Geld mit deiner Selbstständigkeit erwirtschaftest, dann arbeitet das für dich. Denn dann kannst du noch viel mehr Menschen erreichen und damit den Hebeleffekt größer und größer werden lassen. Und wenn du mehr und mehr Menschen erreichst, dann, ja dann kannst du wirklich die Welt ein Stückchen verändern.

Ich sage daher: „Mir geht es nur noch ums Geld, denn das brauche ich, wenn ich nicht nur 100 oder 1.000 sonder gar 100.000 Menschen da draußen erreichen will.“

 

# 2: Marketing und Verkaufen sind dir zuwider

Die wenigsten von uns machen sich selbstständig, weil sie gerne Marketing und Verkauf machen. Im Gegenteil, letztendlich ist es den meisten eher zuwider. Im Kopf hat man den Vorwerk-Vertreter, der von Haus zu Haus Klinken putzen muss. Doch ich finde, verkaufen geht heute anders und macht so viel mehr Spaß! 🙂 Man muss keine Klinken mehr putzen, oder Kaltakquise Telefonate führen – finde ich auch alles total furchtbar und habe ich in all den 6 Jahren meiner Selbständigkeit nie gemacht.

Stattdessen kannst du Content Marketing nutzen um dich und dein Angebot bekannt zu machen. Jetzt erzähl mir nicht, dass das viel Arbeit ist all die Webinare zu machen, Blog zu schreiben, Videos zu drehen. Ich habe nie gesagt, dass das keine Arbeit ist. 🙂 Du solltest vielmehr die Freude und die Leichtigkeit darin finden für dich. Es gibt so viele Möglichkeiten, mach das, was dir Spaß macht. Und vergiss nicht, du machst es einmal, wie z.B. so einen Artikel schreiben und dann ist er für immer und ewig im Netz und wird dort gefunden. Und je mehr Nadeln du im Heuhaufen Internet von dir verstreust (Blogartikel, Videos, Facebook Postings…), desto mehr Menschen werden auf dich aufmerksam, Tag und Nacht.

Aber auch da stelle ich fest, manche Leute vergessen den Zweck des Ganzen. Ja, durch Content Marketing teilen wir viel Gratis Content mit Mehrwert und doch hat das einen Zweck, du möchtest damit Menschen begeistern und Kunden gewinnen. Fertig, aus Basta! Ich gebe also zu, ich schreibe diesen Artikel, damit ich die Menschen erreiche, die sich durch meine Worte angesprochen fühlen und ich möchte dich neugierig darauf machen mit mir zu arbeiten. 😉

Ich sage daher: „Mir geht es nur noch ums Geld, denn ich habe Marketing und Online-Verkauf lieben gelernt!“

 

# 3: Du hast Existenzängste und sorgst dich, wie du nächsten Monat deine Miete zahlen kannst

Auch in meiner Selbständigkeit gab es nicht immer nur tolle Monate. Ich kenne das daher auch sehr gut, wenn man Existenzängste hat und sich Sorgen macht. Und ich finde, das Schlimmste überhaupt, diese Gedanken und diese Sorgen. Wenn du schon einmal in dieser Situation warst, weisst du was ich meine. Für mich persönlich war genau das eine ganz große Motivation mehr Menschen zu erreichen, meine Umsätze zu steigern, kontinuierliches Einkommen ins Haus zu bringen. Ich wollte diese Sorgen nicht mehr haben, ich will am Ende eines Monats wissen, dass auch nächsten und übernächsten Monat wieder Summe xyz reinkommt. Und dafür hab ich echt den Allerwertesten bewegt!

Neben all der Freiheit sein eigener Boss zu sein, ist das ja wirklich die große Kehrseite der Medaille. Man hat eben nicht mehr das geregelte Einkommen wie als Festangestellter, sondern du musst jeden Tag etwas dafür tun. Aber (!) und das fand ich immer genial. Du kannst dein Einkommen auch selbst mitbestimmen. Ich wünsche es dir von ganzem Herzen, dass du Erfolg mit deinem Marketing hast, dass du viele Menschen erreichst und Geld ins Haus bringst, deshalb weil ich weiss, wie es ist, wenn man sich Sorgen macht, wie es nächsten Monat weitergeht. Und es gibt nichts Schlimmeres!

Ich sage daher, mir geht es nur noch ums Geld, denn ich will niemals mehr wieder Existenzängste haben müssen!

 

# 4: Du wünscht dir (passives) Einkommen und gleichzeitig Freiheit

Ich habe lange Zeit gedacht, Geld ist eine tolle Motivation. Ich hatte auch lange Zeit den Traum von 1.000.000 € Umsatz pro Jahr. Keine Sorge, da bin ich noch nicht. Dieses Ziel hatte ich, weil es gut klingt, weil es die nächste große Stufe wäre, die es zu erreichen gibt, weil alle davon reden?! Doch manchmal muss man sich hinterfragen: Hey, ist das wirklich mein Traum? Was bedeutet es ein Unternehmen zu führen, das 1.000.000 € Umsatz macht. Mitarbeiter? Kosten? Zeitaufwand?

Und was will ICH wirklich? Ich habe nicht umsonst einmal ein Unternehmen gegründet, was „FreeDays“ heißt. Ich möchte meine Zeit frei einteilen können, viel Zeit für Kreativität haben, mich mit Menschen umgeben, mit denen die Arbeit Freude macht.

Manchmal muss man daher auch (scheinbar) einen Schritt zurück gehen um SEIN ZIEL zu erreichen. Das ist mein Appell an dich, wenn du so tickst wie ich. Es geht nicht um Verkaufen um jeden Preis. In diese Falle bin ich nämlich schon mehrfach getappt. Noch ein Auftrag und noch ein Auftrag, wunderbar! Doch dann irgendwann müssen die Aufträge bearbeitet werden und das kostet Zeit und Aufwand, vielleicht muss sogar ein Team koordiniert werden. Wenn das dein Business ist, super! Doch ich habe mich ganz bewusst aus diesem Business immer mehr rausgezogen, weil ich dieses Geschäftsmodell so nicht wollte. Deshalb habe ich eine Online Akademie aufgebaut, deshalb verkaufe ich heute Selbstlernkurse und Workshops. Mit diesem skalierbaren Angebot habe ich die Möglichkeit viele Menschen zu erreichen und langfristig viel mehr Umsatz zu machen und dabei auch noch FreeDays zu haben. (So kann es übrigens auch gerne die 1.000.000 € werden!) Heute verkaufe ich täglich Kurse aus meinem Angebot (passiv und automatisiert), aber das hat mich 6 Jahre gebraucht um dahin zu kommen. Ich verrate dir nochwas, ich habe nur noch ein einziges Postfach auf meinem Smartphone eingerichtet, das ist das Postfach, wo die Bestätigungsmails von Digistore eingehen, wenn wieder ein Kurs verkauft wurde. Und ja, ich freue mich über jeden einzelnen Kunden und jeden einzelnen Verkauf, egal ob 17 oder 1.000 €.

Ich sage daher: „Mir geht es nur noch ums Geld und ich freue mich über jeden neuen gewonnen Kunden – es wäre doch auch verrückt, wenn ich das nicht täte.“

 

So, das waren meine offenen Worte über das liebe Geld. Ein Thema, über das man ja sonst nicht redet und sich doch täglich damit beschäftigt. Ich wünsche mir wirklich, dass sich eine andere Kultur entwickelt. Geld ist doch nicht Schlechtes, es ist ein Austausch von Energie. Je mehr du nach draußen bringst, mit Marketing, mit deiner Präsenz, mit deinem guten Angebot.. je mehr du tust, desto mehr Menschen wirst du erreichen – und automatisch mehr Geld verdienen. Was man dann wieder einsetzen kann um das eigene Angebot weiter zu verbessern, sein eigenes Wissen zu erweitern, Mitarbeiter einzustellen (Arbeitsplätze schaffen!), vielleicht sogar soziale Projekte zu unterstützen – und natürlich auch um dir selbst was zu gönnen um die schönen Seiten des Lebens zu genießen. Denn wenn du selbst deine Marke ICH bist, dann musst du dafür sorgen, dass es dir gut geht.

Damit fängt alles an, sorge erstmal dafür, dass es dir selbst gut geht (im Sinne eines geregelten Einkommens!) und wenn du das geschafft hast, dann kannst du die Welt verbessern.

Das ist wie im Flugzeug, man soll sich zuallererst selbst die Sauerstoffmaske aufsetzen, bevor man jemand anderem hilft.

 

P.S. Ich hoffe du verzeihst meine Offenheit und ich bin gespannt über dein Feedback zu meinen Worten als Kommentar unter diesem Artikel.

 

Bildquelle Artikelbild: © Sergey Nivens / fotolia.com

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